Geteilte Datensätze
40 – 90 €
3 – 5 Abnehmer
Eine Endkundenanfrage wird parallel an mehrere Fachbetriebe verkauft. Niedriger Stückpreis, hoher Wettbewerb, Geschwindigkeit entscheidet.
Marktstudie · DACH-Raum · Stand 2026
Gekaufte Photovoltaik- und Wärmepumpen-Leads kosten im DACH-Markt 40 – 150 € pro Datensatz. Doch der Lead-Preis ist die falsche Kennzahl: Wer mehrfach verkaufte Datensätze einkalkuliert, zahlt pro Abschluss schnell mehrere tausend Euro. Diese Studie rechnet vom Cost-per-Lead zum Cost-per-Order — und zeigt, wo die wahren Kosten liegen.
Damit diese Studie nachvollziehbar bleibt, hier offen, woher die Zahlen stammen und was sie aussagen — und was nicht.
Die Lead-Preise (40 – 150 €) basieren auf öffentlich beobachtbaren Marktpreispunkten gängiger Lead-Anbieter sowie auf Brancheneinordnung im DACH-Raum. Es handelt sich um typische Spannen, nicht um Einzelangebote eines bestimmten Anbieters.
Die Werte des eigenen Systems (22 € pro Anfrage, 12 % Abschlussquote) stammen aus einem dokumentierten Einzelfall (E3 New Energy, 6 Monate). Sie sind Referenz, keine Garantie. Die Cost-per-Order-Tabelle ist eine transparente Modellrechnung mit offengelegter Formel.
40 – 90 €
3 – 5 Abnehmer
Eine Endkundenanfrage wird parallel an mehrere Fachbetriebe verkauft. Niedriger Stückpreis, hoher Wettbewerb, Geschwindigkeit entscheidet.
80 – 150 €
1 Abnehmer
Anfrage geht nur an einen Betrieb. Höherer Stückpreis, tendenziell bessere Abschlussquote, aber weiterhin kein Asset-Eigentum.
60 – 160 €
gemischt
Durch Förderdynamik und höhere Projektwerte oft teurer als reine PV-Leads. Qualität schwankt stark mit der Vorqualifizierung.
22 € *
100 % exklusiv
Money Page + Vorqualifizierung + Tracking im eigenen Eigentum. * Referenzwert E3 New Energy nach Einschwingen, nicht garantiert reproduzierbar.
Ein Lead ist kein Abschluss. Erst die Abschlussquote zeigt, was eine Anfrage pro gewonnenem Kunden kostet. Formel: Cost-per-Order = Cost-per-Lead ÷ Abschlussquote. Modellrechnung mit typischen Werten:
| Modell | Cost-per-Lead | Abschlussquote | Cost-per-Order |
|---|---|---|---|
| Geteilter Portal-Lead | 70 € | 2 % | 3.500 € |
| Exklusiver Portal-Lead | 120 € | 4 % | 3.000 € |
| Eigenes Anfrage-System (E3-Referenz) | 22 € | 12 % | ≈ 183 € |
Lesart: Ein 70-€-Lead bei 2 % Abschlussquote kostet 3.500 € pro gewonnenem Kunden. Ein eigenes System mit 22 € und 12 % Abschlussquote liegt bei rund 183 € — Größenordnungen darunter. Eigene Werte je Region selbst durchrechnen: Cost per Lead Photovoltaik — Szenarien & Rechner.
Mehrfach verkaufte Datensätze sind oft schon „abtelefoniert", bevor Sie anrufen. Jede Minute auf einen nicht erreichbaren oder bereits versorgten Kontakt ist verbrannte Vertriebskapazität.
Ohne Region, Dachfläche, Heizart und Budget qualifizieren Sie nach dem Kauf selbst — ein versteckter Personalkostenblock, der im CPL nicht auftaucht.
Gemietete Leads hinterlassen nichts. Nach 24 Monaten Portalbindung steht kein eigenes System, keine Datenhistorie, kein Tracking — der CPL fällt nie.
Je mehr Anbieter um dieselbe Endkundenzahl konkurrieren, desto teurer der Datensatz — ohne Qualitätsgewinn. Der CPL kennt im Portalmodell nur eine Richtung.
Tiefer in die Gesamtkostenrechnung: Portal-Leads vs. eigenes System — TCO-Vergleich über 24 Monate.
Gekaufte Photovoltaik- und Wärmepumpen-Leads liegen je nach Exklusivität und Produkt zwischen rund 40 € (geteilte Datensätze) und 150 € (exklusive Datensätze). Wärmepumpen-Leads liegen tendenziell höher. Diese Preise beziehen sich auf den reinen Datensatz — die Kosten pro Abschluss liegen ein Vielfaches darüber.
Der CPL misst nur den Einkaufspreis eines Datensatzes, nicht dessen Wert. Entscheidend ist der Cost-per-Order (CPO) — die Kosten pro tatsächlichem Abschluss. Bei niedrigen Abschlussquoten auf mehrfach verkaufte Portal-Leads kann ein 70-€-Lead pro Abschluss mehrere tausend Euro kosten.
CPO = Cost-per-Lead geteilt durch die Abschlussquote. Beispiel: 70 € Lead-Preis bei 2 % Abschlussquote ergibt 3.500 € pro Abschluss. Ein eigenes System mit 22 € pro Anfrage und 12 % Abschlussquote ergibt rund 183 € pro Abschluss (Referenzwerte E3 New Energy).
Die Preisspannen basieren auf öffentlich beobachtbaren Marktpreispunkten und Brancheneinordnung. Die Abschluss- und CPO-Werte des eigenen Systems sind ein dokumentierter Einzelfall (E3 New Energy) und ausdrücklich als Referenz, nicht als Garantie zu lesen. Die CPO-Tabelle ist eine transparente Modellrechnung, keine Erhebung.
Das hängt von Marktregion, Projektwert und Vertriebskapazität ab. Faustregel: Wer dauerhaft skaliert und exklusive, vorqualifizierte Anfragen braucht, fährt mit einem eigenen System pro Abschluss meist deutlich günstiger — bei gleichzeitigem Asset-Aufbau. Der Marktcheck mit Fit-Entscheid prüft das für Ihre Region.
Manueller, tiefer Marktcheck statt Software-Einheitsbrei: händische Analyse Ihrer Region innerhalb von 48 Stunden per E-Mail — mit klarer Aussage, ob ein eigenes Anfrage-System pro Abschluss wirtschaftlicher ist als der Weiterkauf von Portal-Leads. Ohne Pflicht-Call, ohne Newsletter.